Die Taktik kann noch nicht geändert werden

Johannes Lamparter (l.) & Co. on Tour: Geräumiger Bus statt Hotel als Rückzugsgebiet für die Nordischen Kombinierer.
Johannes Lamparter (l.) & Co. on Tour: Geräumiger Bus statt Hotel als Rückzugsgebiet für die Nordischen Kombinierer. © ÖSV/Derganc

Nach einer „coolen ersten Woche“ will Johannes Lamparter am Donnerstag (4.4., 11/15.15, live ORf 1) im Einzelberweb der Kombinierer von der Großschanze weiter angreifen.

„Ich hab Selbstvertrauen und bin guter Dinge“, meinte der 19-Jährige nach zwei sehr guten Trainingstagen in Oberstdorf.

Der Sommer soll schnelle Beine machen

Die Taktik auf der Loipe, bei entsprechendem Vorsprung auf gefährliche Konkurrenten, versuchen Tempo zu machen, werde er nicht ändern. „Im Spint und auf dem letzten Anstieg kann ich noch nicht so mithalten“, betonte der Tiroler. Aber was noch nicht ist, soll bald werden. Im Sommer wird an der Sprintstärke gearbeitet.

„Damit ich mich auch einmal hinten reinhängen kann“, schmunzelte Lamparter. Bis dahin müssen die Österreicher auf andere Weise schauen, die eine oder andere Sekunde herauszuholen — etwa mit dem Bus, der am WM-Gelände für den Aufenthalt zwischen Springen und Langlauf bereit steht.

„Das ist sehr, sehr fein. Das spart Zeit, Weg und Energie“, meinte die größte ÖSV-Hoffnung. „Wir können direkt aus dem Bus zum Skitesten gehen.“ Nach den Trainings ist Chefcoach Christoph Eugen zuversichtlich, um die Medaillen mitreden zu können: „Wenn Johannes den Sprung hinkriegt, kann er vorne weglaufen.“

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Von Tobias Hörtenhuber

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