„Dieses Rennen ist ein Mythos“

Ex-Skirennläufer Matthias Lanzinger beim Motorrad-Bergrennen in Landshaag

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Matthias Lanzinger (2.v.l.) mit der KTM 790 Duke sowie Landshaag-Organisator Markus Altenstrasser (3.v.l.) soie KTM-Geschäftsführer Christopher Schippes und PR-Managerin Carola Kressl.
Matthias Lanzinger (2.v.l.) mit der KTM 790 Duke sowie Landshaag-Organisator Markus Altenstrasser (3.v.l.) soie KTM-Geschäftsführer Christopher Schippes und PR-Managerin Carola Kressl. © Manfred Binder

Von Roland Korntner

Sie sind die Helden der Landstraße: Jene Motorrad-Piloten, die am 28./29. April das 39. Fuchs Silkolene Motorrad-Bergrennen von Landshaag nach St. Martin in Angriff nehmen. „Das Interesse ist wirklich enorm“, freut sich Organisator Markus Altenstrasser vom MSC Rottenegg über 320 Anmeldungen.

Die Schnellsten von ihnen erreichen auf der 3620 Meter langen Strecke Spitzengeschwindigkeiten von über 300 km/h und einen Schnitt von rund 185 km/h. Zahlen, bei denen Matthias Lanzinger erst einmal schlucken musste. Der Ex-Skirennläufer ist heuer erstmals in Landshaag mit von der Partie: „Dieses Rennen ist ein Mythos“, freut er sich: „Das ist eines der letzten Abenteuer auf der Straße, Landshaag-Starter haben in der Community einen hohen Stellenwert“, weiß der passionierte Motorrad-Fahrer Lanzinger. Nur zwei Tage, nachdem er die lange Reha nach seiner Beinamputation abgeschlossen hatte, ist er auf dem Salzburgring gefahren. „Das war auch ein Antrieb in der Reha“, blickte Lanzinger zurück. Möglich machte dies KTM durch den Umbau der Schaltung. Mittlerweile ist er Markenbotschafter der Innviertler und geht in Landshaag im Rahmen der KTM 790 Duke Battle — 15 Fahrer in fünf Teams — an den Start.

Die Zweizylinder-Maschine der Mattighofener wurde im März europaweit vorgestellt und erreicht 220 km/h. Immer noch viel für die Mutstrecke in Landshaag…

P.S.: Mehr über das Berg-Spektakel demnächst im VOLKSBLATT.