Digitalen Wandel aktiv mitgestalten

LH Stelzer will mit neuer TU Akzente setzen — Start der Konzeptgruppe

Der Aufbau der neuen Technischen Universität für Digitalisierung in Oberösterreich nimmt weiter Fahrt auf.

Seit vergangenen Herbst hat eine Vorbereitungsgruppe unter dem Vorsitz von Minister Heinz Faßmann und Landeshauptmann Thomas Stelzer an den Grundpfeilern der neuen Universität gearbeitet und sie in einem strategischen Rahmenplan festgehalten. Dieser Rahmenplan wird nun durch eine wissenschaftliche Konzeptgruppe zu einem konkreten fachlichen Profil bzw. wissenschaftlichen Detailkonzept der Uni weiterentwickelt.

Zu den zentralen Aufgaben der elfköpfigen Runde zählen die Erarbeitung eines wissenschaftlichen Gründungskonzepts sowie die akademische Operationalisierung des Rahmenplans, insbesondere im Lehr- und Forschungsbereich sowie beim Wissenstransfer. Weiters geht es um die Entwicklung von Studienrichtungen, Forschungsschwerpunkten, Synergien und Kooperationen mit anderen Hochschulen und der Wirtschaft sowie eines organisationalen Aufbaus.

Am Donnerstag hatte diese Konzeptgruppe ihr konstituierendes Arbeitstreffen per Videokonferenz. Den Vorsitz hat mit Gerhard Eschelbeck ein erfahrener Experte aus dem IT-Bereich übernommen, der bis vor kurzem als Sicherheitschef beim Internetkonzern Google tätig war. Ihm zur Seite stehen unterschiedliche Wissenschaftler aus dem In- und Ausland sowie Vertreter von oö. Einrichtungen und Unternehmen.

„Als Wissenschaftsminister freue ich mich, dass sich qualifizierte Experten bereit erklärt haben, das wissenschaftliche Konzept für eines der bedeutendsten hochschulpolitischen Projekte in Österreich zu erarbeiten“, so Faßmann und Stelzer betont: „Mit der neuen Technischen Universität für Digitalisierung in Oberösterreich wollen wir den digitalen Herausforderungen der Zukunft begegnen. Wir wollen uns vom digitalen Wandel nicht treiben lassen, sondern ihn bei uns in Oberösterreich aktiv mitgestalten.“ Für Forschungslandesrat Markus Achleitner ist „eine enge Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft ein wesentlicher Faktor für den Erfolg der neuen TU für Digitalisierung in Oberösterreich“.

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