Direktor des Leopold Museums durfte Klimt-Gemälde ersteigern

Das Leopold Museum freut sich über die überraschende Schenkung eines Klimt-Gemäldes. Dabei handelt es sich um den Entwurf für das Deckengemälde „Altar des Dionysos“, das ein Wiener Akademikerpaar im Dorotheum um Euro 475.064 für das Leopold Museum ersteigert hat. Das Haus spricht „gerade in Krisenzeiten und der schwierigen ökonomischen Situation durch den abermaligen Lockdown“ von einem „vorweihnachtlichen Glücksfall“.

„Dass jemand einen Tag vor der Auktion an das Museum herantritt, mich beauftragt im Namen der generösen Schenker dieses kunsthistorisch so bedeutende Werk zu ersteigern, habe ich in meiner beruflichen Laufbahn noch nicht erlebt“, freut sich Direktor Hans‐Peter Wipplinger in einer Aussendung. Das Gemälde entstand im Jahr 1886 im Zuge von Klimts Gestaltung der Deckenbilder des Wiener Burgtheaters.

Vor diesem Hintergrund sei es den Schenkern, die seit ihrer Jugend begeisterte Burgtheaterbesucher seien, ein besonderes Anliegen, das Gemälde der Öffentlichkeit dauerhaft zugänglich zu machen. Mit der permanenten Präsentation von Gemälden Klimts in der Dauerausstellung „Wien 1900“ füge sich diese Schenkung nicht nur wunderbar in die Sammlung des Leopold Museum ein, „sondern stellt auch eine kongeniale Erweiterung des Museumsbestandes von Klimts Frühwerk dar“.

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