Dortmund verliert im 2. Spiel unter Terzic bei Union Berlin

Borussia Dortmund hat im zweiten Spiel unter Neo-Coach Edin Terzic die erste Niederlage kassiert. Der BVB unterlag zum Auftakt der 13. Runde am Freitagabend bei Union Berlin mit 1:2. Damit ist der erhoffte Trainereffekt gleich einmal wieder verpufft, von den jüngsten fünf Ligaspielen konnten die Dortmunder nur zuletzt beim 2:1 bei Werder Bremen gewinnen. Bei den Berlinern jubelte auch Kapitän Christopher Trimmel, der in der 73. Minute ausgetauscht wurde.

Dortmunds Rückstand auf die Ligaspitze wird damit am Wochenende weiter anwachsen, aktuell fehlen den viertplatzierten Gelb-Schwarzen sechs Zähler auf Leader Bayer Leverkusen. Die Trimmel-Truppe rückte bis auf einen Zähler an Dortmund heran und ist vorerst Fünfter.

Den Gästen half auch nichts, dass Youssoufa Moukoko (60.), der kurz vor der Pause bei einem Stangenschuss Pech gehabt hatte, mit 16 Jahren und 28 Tagen zum jüngsten Torschützen in der Geschichte der Bundesliga avancierte. Trimmel hatte dabei das Abseits aufgehoben. Zuvor hatte für Berlin schon Taiwo Awoniyi (57.) per Kopf nach einem mit dem Kopf weitergeleiteten Trimmel-Eckball getroffen. Für die Entscheidung sorgte der völlig ungedeckte Marvin Friedrich (78.) ebenfalls per Kopf.

„Es gehört schon ein Stück Arbeit dazu. Es ist natürlich gut, wenn es gegen die Großen auch aufgeht. Für das Selbstvertrauen ist der Sieg sehr wichtig“, resümierte Trimmel im DAZN-Interview. Beide Treffer wurden durch Eckbälle eingeleitet, beim zweiten war der ÖFB-Teamspieler nicht mehr auf dem Feld. „Konkurrenz belebt das Geschäft“, sagte Trimmel im Hinblick auf die Ausführung von Standardsituationen.

In diesem Jahr war es die letzte Ligapartie, im Cup ist man am Dienstag vor der kurzen Weihnachtspause noch einmal im Einsatz. „Das Jahr war natürlich sportlich unheimlich positiv. Man kann aber allgemein nicht davon sprechen, das es ein gutes Jahr war. Da waren schon viele schlechte Dinge dabei. Ich hoffe, dass das neue Jahr besser wird“, sagte der Union-Kapitän und nahm dabei Bezug auf die Coronavirus-Pandemie.

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