Meinung

von Christoph Steiner

Drastische Folgen

Kommentar zur Reduktion der Quarantänedauer.

Grund für Luftsprünge sind die aktuellen Arbeitslosenzahlen angesichts vieler Einzelschicksale dahinter nicht, aber angesichts der Umstände hat Oberösterreich wohl noch das Beste aus der Situation gemacht.

Die Anstrengungen und Aufwendungen seitens des Landes waren groß, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie abzufedern. Der Wirtschaft gelang es dadurch eine fulminante Aufholjagd nach den ersten Lockdowns hinzulegen. Doch nun droht durch die Omikron-Variante eine neue Gefahr.

Nicht nur durch einen möglichen Lockdown, sondern schon alleine dadurch, dass angesichts drohender hoher Fallzahlen viele eigentlich arbeitsfähige Menschen als Kontaktpersonen und damit verbundener Quarantäne ihren Arbeitgebern nicht zur Verfügung stehen.

Für die kritische Infrastruktur wurden bereits Notfallpläne entworfen, doch etwa in Produktionsbetrieben oder im Handel ohne Möglichkeit zum Home-Office drohen durch die Absonderung von gesunden, teils auch geimpften oder genesenen Personen, massive Ausfälle.

Durch fehlendes Personal könnte es für Unternehmen so zu einem erzwungenen Lockdown durch die Hintertür kommen. Überzogene Quarantäne-Regeln könnten somit vieles zerstören, was im vergangenen Jahr mit viel Aufwand erreicht wurde.

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