Drei Brände in nur einer Nacht hielten die Feuerwehren auf Trab

Gebäude in Münzkirchen und Wartberg betroffen — Wiesenbrand in Wels

In Wartberg/Krems wurden zwei Nebengebäude eines Hofes ein Raub der Flammen.
In Wartberg/Krems wurden zwei Nebengebäude eines Hofes ein Raub der Flammen. © laumat.at

Derzeit vergeht kaum ein Tag ohne Brandalarm für die Feuerwehren. Montagabend brach in Münzkirchen (Bez. Schärding) im Bereich des Dachgeschosses eines Einfamilienhauses ein Feuer aus.

Durch die Flammen wurde die Dachkonstruktion schwer in Mitleidenschaft gezogen. Zwölf Wehren mit 120 Helfern standen im Einsatz und konnten ein Übergreifen auf angrenzende Objekte verhindern. Die Hausbewohner retteten sich rechtzeitig ins Freie, die Brandursache ist noch unklar.

Feuerschein weckte Sohn

In Wartberg an der Krems (Bez. Kirchdorf) wurde am Dienstag gegen 3.30 Uhr der elfjährige Sohn eines Bauern durch den Feuerschein des Brandes wach. Er sah die zwei in Vollbrand stehenden Nebengebäude und weckte seinen Vater, der die Feuerwehr verständigte.

Elf Wehren konnten ein Übergreifen des Brandes auf den Hof in letzter Minute verhindern und den Brand löschen. Die beiden Nebengebäude brannten aber nieder. Personen und Tiere wurden nicht verletzt. Die Brandursache ist noch Gegenstand von Ermittlungen. Und in Wels musste die Feuerwehr ausrücken, weil et eine Wiese in Brand graten war. Ein Lagerfeuer dürfte nicht ordnungsgemäß gelöscht worden sein.

Am Dienstag ging die Brandserie weiter. Zu Mittag geriet in Hargelsberg (Bez. Linz-Land) ein Hackschnitzellager eines Bauernhofes in Brand. Die Feuerwehr räumte das Lager aus und löschte das glosende Heizmaterial.

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