Drei OÖ-Teams, ein Ziel: Gold an der blauen Platte

TT: Stockerau und Villach können zum Partycrasher werden

Lubomir Pistej
Lubomir Pistej © SPG Linz/PLOHE

Von Tobias Hörtenhuber

Im Vorjahr gingen die Titel in der Tischtennis-Bundesliga sowohl bei den Damen (Froschberg), als auch bei den Herren (Wels) an Oberösterreich. Heuer soll dieses Kunststück beim Final4 in Salzburg wiederholt werden. Die Chancen im Überblick:

Linz AG Froschberg I, Damen: 14 Spiele — 14 Siege, dazu der Cuptitel. Alles andere als der 20. Jubiläumstitel, der fünfte in Serie, wäre eine Riesenüberraschung. Sofia Polcanova, Linda Berg-ström und Karoline Mischek treffen im Semifinale heute auf das Linzer „Zweier-Team“. Dieses wird wohl den „Chefinnen“ kein Bein stellen. Im Finale am Sonntag wartet der Sieger aus Villach (2./14 Spiele, 12 Siege) gegen LZ Froschberg.

Titelchance: 99,9%

SPG Linz, Herren: Das Team von Manager Robert Renner lag lange auf Position eins, stellt mit Lubomir Pistej (31 Spiele, 29 Siege) den Top-Mann der Bundesliga. Seine beiden Punkte werden schon im Semifinale gegen Kapfenberg dringend nötig sein, denn die zwei Duelle im Grunddurchgang endeten jeweils 3:3. Ein Ergebnis, das den Linzern zum Einzug ins Endspiel aufgrund der besseren Platzierung (2. vs. 3.) reichen würde. Bitter: Thomas Grininger reist aufgrund eines Infekts geschwächt zum Finalwochenende an.

Titelchance:30%

SPG Wels, Herren: Der Titelverteidiger und Cupsieger qualifizierte sich nur als Vierter für das Finalturnier, trifft daher bereits im Semifinale auf Topfavorit Stockerau. Die „Waltermannen“ bereiteten sich vier Tage in Budapest, der Heimat von Legionär Adam Szudi, gezielt vor. „Für ein OÖ-Finale muss viel passen“, weiß Wels-Boss Bernhard Humer. Allen voran die Leistung.

Titelchance: 20%

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