“Earth Hour 2020” trotz Corona-Einschränkungen

Trotz weltweiter Einschränkungen durch das Coronavirus hat am Samstag in Neuseeland, Fidschi und Australien die weltweite Klimaschutz-Aktion “Earth Hour” begonnen. Dort gingen zum Zeichen für das Klima an berühmten Bauwerken und in Wohnungen für eine Stunde die Lichter aus. Mit der “Earth Hour” will die Umweltschutzorganisation WWF ein Zeichen für Klima- und Umweltschutz setzen.

Die Dunkelheit soll auf Ressourcenverschwendung hinweisen und die Menschen zum Nachdenken bringen. Rund um den Globus gehen jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit für eine Stunde die Lichter aus. Erstmals fand die Aktion 2007 in Sydney statt.

Weltweit beteiligen sich zahlreiche Städte: Im neuseeländischen Auckland wurde der Sky Tower dunkel. In Sydney erloschen am Samstagabend Ortszeit die Lichter am bekannten Opernhaus und an der Harbour Bridge. Australiens WWF-Chef Dermot O’Gorman sagte, in der Corona-Krise sei es wichtiger denn je als Gemeinschaft verbunden zu bleiben und nach positiven Wegen zu suchen, um einen Beitrag zu leisten. Alle öffentlichen Veranstaltungen im Rahmen der Aktion waren aus Sicherheitsgründen abgesagt worden, um eine Verbreitung des Virus zu verhindern.

Auch in Österreich ist es um 20.30 Uhr so weit: Zahlreiche Städte und Gemeinden, Sehenswürdigkeiten und Unternehmen werden für eine Stunde ihre Lichter abdrehen, um symbolisch auf die Folgen der Klimakrise und das damit verbundene Artensterben aufmerksam zu machen. “Die Coronavirus-Pandemie bestimmt derzeit unseren Alltag, aber auch der Klima-Notfall ist weiterhin akut. Nur wenn wir unsere Umwelt in Zukunft besser schützen, sind wir als Gesellschaft langfristig krisensicher aufgestellt”, sagte WWF-Programmleiterin Hanna Simons. Die “Earth Hour” sei ein Weckruf.

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