Ehepaar aus Niederösterreich soll manipulierte Autos verkauft haben

Ein Ehepaar aus Krems soll reihenweise manipulierte Autos verkauft haben. Nach Polizeiangaben vom Dienstag hatten ein 64-Jähriger und seine um ein Jahr jüngere Frau die Kilometerstände von Gebrauchtwagen um 60.000 bis zu 200.000 Kilometer zurückgestellt, um höhere Preise zu erzielen.

Die Schadenssumme liegt im fünfstelligen Eurobereich. Die beiden nicht geständigen Niederösterreicher wurden der Staatsanwaltschaft Krems angezeigt.

Angeboten wurden die Pkw laut Polizei vorwiegend via Internet. Dem Paar soll es gelungen sein, acht Autos mit frisierten Kilometerständen an private Käufer zu bringen.

In einem Fall blieb es beim Versuch. Als Tatzeitraum gilt November 2017 bis April diesen Jahres. Im Raum steht nun der Verdacht des gewerbsmäßigen Betruges und der Urkundenfälschung.

Die Ermittlungen nahmen am 2. April ihren Lauf. Bei einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle in Krems stellte sich heraus, dass an dem vom 64-Jährigen gelenkte Wagen eine gefälschte Begutachtungsplakette angebracht war.

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