Eigene Gesetze: „Ein Derby ist wie Cup-Spiel“

Aber der LASK geht am Sonntag (17) als haushoher Favorit in Duell mit der SV Ried

Im bisher letzten Derby im Herbst hebelte der LASK (im Bild: Reinhold Ranftl/r. gegen Manuel Haas) die SV Guntamatic Ried aus und siegte letztlich klar mit 3:0.
Im bisher letzten Derby im Herbst hebelte der LASK (im Bild: Reinhold Ranftl/r. gegen Manuel Haas) die SV Guntamatic Ried aus und siegte letztlich klar mit 3:0. © APA/EXPA-Eisenbauer

„Sie sind von der Papierform großer Favorit“, weiß Rieds Mittelfeldmotor Marcel Ziegl: „Der LASK ist zu einer Top-Mannschaft in Österreich geworden. Die Ergebnisse passen trotzdem halbwegs, auch wenn sie derzeit vielleicht nicht ihren besten Fußball spielen“, so Ziegl, dem der aktuelle Negativlauf der Innviertler mit nur drei Punkten aus den acht Matches des Jahres 2021 samt Trainerdiskussion zu Herzen geht. „Es hilft uns nichts, den Gegner groß zu reden oder nachher Ausreden zu suchen.“

Ziegl „Sind verantwortlich dafür, was passiert“

Denn: „Wir sind dafür verantwortlich was auf dem Platz passiert“, stellte der 28-Jährige klar und erklärte: „Es gilt 100 Prozent Herz und Mentalität reinzuhauen und alles besser zu machen als gegen Wolfsberg, sonst werden wir nicht viel Chance haben.“ Was ihn zuversichtlich stimmt? „Wenn wir das auf den Platz bringen, traue ich uns gegen jede Mannschaft etwas zu.“

LASK erwartet ein höchst intensives Duell

Genau das will der LASK unterbinden. „Im letzten Spiel haben sie uns das Leben richtig schwer gemacht. Es war schwierig den Riegel zu knacken“, lässt sich Flügelflitzer Reinhold Ranftl nicht vom letztlich klaren 3:0 blenden. Er erwartet wieder eine „intensive Partie mit vielen Zweikämpfen“ und warnte: „Ein Derby ist wie ein Cupspiel, das hat eigene Gesetze, da kann viel passieren“, so Ranftl. Der Favoritenrolle ist er sich aber bewusst: „Die nehmen wir an und ich bin überzeugt, dass, wenn wir die Zweikämpfe voll annehmen, auch gewinnen werden.“

Ranftl hofft auf eine gute Ausgangsposition

Es wäre ein wichtiger Schritt, um das Selbstverständnis und die Lockerheit, die im Herbst gegeben waren, wieder zu finden. „Beides ist uns ein wenig abhanden gekommen, aber ich bin sicher, dass wir sie wiederfinden werden.“

Am besten bis zum Start der Meisterrunde: „Wir wollen versuchen, gegen Ried und Salzburg gute Spiele und nach Möglichkeit sechs Punkte zu machen und uns eine gute Ausgangsposition zu schaffen. Dann werden die Karten eh neu gemischt“, so Ranftl.

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