Eigenes Husarenstück als Warnung

Eishockey: Die Black Wings können am Dienstag erneut Geschichte schreiben

In Spiel zwei schoss Stefan Gaffal in der 20. Minute der Verlängerung das Siegtor. Am Dienstag wartet erneut ein intensiver Kampf, an desse Ende die Linzer über das Semifinale jubeln wollen.
In Spiel zwei schoss Stefan Gaffal in der 20. Minute der Verlängerung das Siegtor. Am Dienstag wartet erneut ein intensiver Kampf, an desse Ende die Linzer über das Semifinale jubeln wollen. © BWL/Eisenbauer

Erster von vier Matchpucks für die Black Wings Linz gegen Rekordmeister KAC — und das am Dienstag (19.15/live servushockeynight.com) vor den „besten Fans der Liga“ (O-Ton Trainer Tom Rowe). Was soll da noch schief gehen?

„Ich kenne den KAC sehr gut, die werden alles hineinhauen“, mahnte Manager Christian Perthaler, der insgesamt fünf Jahre (zwei Meistertitel) in Klagenfurt spielte. Nachsatz: „Und das müssen wir auch. Wir dürfen nicht warten, was passiert.“

Ausgerechnet ein Linzer Husarenstück sollte Warnung genug sein. Im Jahr 2010 gelang es den Black Wings als bisher einzigem Team in der EBEL, nach einem 0:3-Rückstand die Serie noch zu gewinnen. Angeführt von Stürmerstar Brad Purdie (CAN) wurde damals Wien im Semifinale mit einem 7:5-Auswärtserfolg in Spiel sieben ausgeschaltet.

Auch am Dienstag können die Stahlstädter wieder Geschichte schreiben und als erstes Team überhaupt einen EBEL-Titelverteidiger im Viertelfinale „sweepen“ (dh. die Serie zu null gewinnen).

„Spielten wie Angsthasen“

Bei den Klagenfurtern ist jedenfalls Feuer am Dach. „Wie wir aufgetreten sind, ist nicht akzeptabel. Wir sind hier in den Play-offs, 5000 Fans sind gekommen und unterstützen uns. Und wir spielen zwei Drittel lang wie Angsthasen“, tobte Trainer Petri Matikainen nach dem 2:3 am Sonntag.

Und was macht die Linzer so stark? „Wir konnten verletzungsfrei ins Play-off gehen, alle funktionieren“, erklärte Perthaler.

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