Ein Drahtseilakt: LASK zwischen EC-Traum und Abstiegskampf

Die Linzer wollen sich nicht mit dem Thema Klassenerhalt beschäftigen

Nach dem 0:0 im Hinspiel jagen Branko Jovicic (v.r.) und der LASK heute gegen Altach dem ersehnten Dreier hinterher.
Nach dem 0:0 im Hinspiel jagen Branko Jovicic (v.r.) und der LASK heute gegen Altach dem ersehnten Dreier hinterher. © APA/EXPA/Rinderer

Während RB Salzburg mit einem Sieg am Sonntag gegen die Wiener Austria den neunten Meistertitel in Folge fixieren würde, geht es in der Qualifikationsgruppe der Fußball-Bundesliga deutlich enger zur Sache.

Der eigentlich als Favorit gehandelte LASK braucht nach vier sieglosen Spielen am Samstag (17) gegen Altach endlich wieder einen Dreier, um nicht endgültig in den Abstiegsstrudel gezogen zu werden.

„Jeder ist sich der Lage bewusst“, meinte Verteidiger Petar Filipovic, dessen Nachsatz allerdings anderes vermuten ließ: Man beschäftige sich nicht mit dem Klassenerhalt, vielmehr sei man auf das bestmögliche Ziel fixiert, so der Routinier, der einmal mehr auf die Qualität im Team hinwies. Es gilt aufzupassen, dass dieser Drahtseilakt zwischen vorhandenem Europacup-Traum und der Realität Abstiegskampf nicht nach hinten losgeht.

Die gute Nachricht: Personell kann Trainer Andreas Wieland wieder auf mehrere Rückkehrer bauen, nur die Verteidiger Philipp Wiesinger und Filip Twardzik sowie Angreifer Marko Raguz fallen weiter aus. Ob Letzterer heuer noch einmal aufläuft, ist völlig ungewiss. „Er fühlt sich momentan nicht bereit“, sagte Wieland.

Von Christoph Gaigg

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