Ein Ex-Linzer versenkte die Wings

Black Wings treten nach 2:3 gegen KAC auf Stelle — Liga verliert Sponsor

Linz (Bild: Valentin Leiler/l.) hatte den Sieg am Schläger, brachte den Puck aber kein drittes Mal im Tor unter.
Linz (Bild: Valentin Leiler/l.) hatte den Sieg am Schläger, brachte den Puck aber kein drittes Mal im Tor unter. © BWL/Eisenbauer

„So ein Spiel wollen wir nicht noch einmal spielen“, hatte Black-Wings-Trainer Tom Rowe nach der 0:4-Klatsche gegen Graz unmissverständlich gefordert und bei seiner deutlichen Kritik auch sich selbst nicht ausgenommen. Mit Ruhm bekleckert haben sich die Linzer auch beim 2:3 nach Penaltyschießen gegen den KAC nicht, eine kleine Steigerung war aber zumindest erkennbar.

Zweimal kämpften sich die Wings nach Rückständen durch Tore von Rutkowski (12.) und Florek (22.) im Powerplay zurück, im letzten Drittel hatte man zweimal die Entscheidung am Schläger. Die fiel aber im Shoot-out, in dem Ex-Linzer Kozek als einziger die Nerven behielt. „Wir müssen schneller werden am Eis“, bemängelte Goalie Kickert nach der fünften Pleite im neunten Spiel.

Nach 17 Jahren kommt der Erste Bank Eishockey Liga ihr Haupt- und Namenssponsor abhanden, der Dreijahresvertrag wird nicht verlängert. Weil auch der Vertrag mit Servus TV ausläuft, will die Liga eine Gesamtstrategie erarbeiten. Manager Christian Feichtinger kündigte an, den Klubs einen „ganz klaren Plan“ vorzulegen. „Wir sind froh, dass wir sie so lange hatten. Man wird wieder einen Sponsor finden“, nahm es Wings-Manager Christian Perthaler gelassen hin.

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