Ein fast perfekter Saisonstart für den LASK

So haben es sich der LASK und seine Fans den Auftakt dieser Fußball-Bundesliga in etwa vorgestellt. Die Schwarz-Weißen besiegten zum Beginn der Abschiedstournee in Pasching (neun Heimspiele bis zum Umzug auf die Gugl) Austria Klagenfurt mit 3:1 (2:0) – und das völlig verdient. „Es war eine gute Leistung, aber wir haben noch Luft nach oben“, meinte Rene Renner nach dem Match.

Die Hausherren dominierten vor 4100 Zuschauern von Beginn weg und belohnten sich nach knapp einer Viertelstunde.

Der sehr starke Marin Ljubicic tankte sich sehenswert in den Strafraum, sein misslungener Schussversuch mutierte zum perfekten Querpass zu Keito Nakamura (14.). Für die frühe Vorentscheidung sorgte Thomas Goiginger 14 Minuten später. Er schaltete halbrechts im Strafraum nach einem Abpraller am schnellsten und brachte den Ball flach im langen Eck unter.

Unnötiger Michorl-Ausschluss

Kurz nach dem Seitenwechsel belohnte sich der 20-jährige Ljubicic für seine Leistung, indem er eine perfekte Nakamura-Flanke im Fallen ins Tor bugsierte – 3:0 (49.). Die Gäste aus Klagenfurt kamen erst drei Minuten danach durch Neo-Stürmer Andrew Irving zur ersten Halbchance. Nach einer Stunde wurde Ljubicic mit großem Applaus verabschiedet und Efthymios Koulouris kam zu seinem Pflichtspiel-Debüt für die Athletiker. Nur kurze Zeit später hatte der 26-jährige Grieche schon das 4:0 am Fuß, scheiterte aber an Keeper Phillip Menzel.

Für den negativen Höhepunkt sorgte Peter Mirchorl. Der Mittelfeldmotor stieg Sinan Karweina ohne Chance auf den Ball von hinten voll auf die Ferse – klare Rote Karte (81.), auch wenn die Aktion unabsichtlich und keineswegs brutal war. In der Folge hatte Klagenfurt klar die Oberhand, mehr als das 1:3 durch Markus Pink (89.) gelang aber nicht.

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„Ich denke wir haben 60 Minuten ein sehr gutes Spiel gemacht, es dann leider verpasst, das 4:0 zu machen und Klagenfurt etwas aufkommen lassen”, erklärte Trainer Didi Kühbauer das Spiel. „Der Saisonstart ist geglückt.“

Beim LASK standen übrigens acht Legionäre am Spielbericht, wodurch man in der ersten von drei Phasen keinen Beitrag aus dem Österreicher-Topf (nur sechs Legios erlaubt) bekommt.

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