Ein herausforderndes Schuljahr

LH-Stv. Haberlander und Bildungsdirektor Klampfer ziehen positive Bilanz

Für (v. l.) Gottfried Hirz (Ukraine-Koordinationsstelle), Bildungsreferentin LH-Stv. Christine Haberlander, Bildungsdirektor Alfred Klampfer und Isabell Schaurhofer (Pädagogischer Dienst) brachte das nun zu Ende gehende Schuljahr viele Herausforderungen.
Für (v. l.) Gottfried Hirz (Ukraine-Koordinationsstelle), Bildungsreferentin LH-Stv. Christine Haberlander, Bildungsdirektor Alfred Klampfer und Isabell Schaurhofer (Pädagogischer Dienst) brachte das nun zu Ende gehende Schuljahr viele Herausforderungen. © Land OÖ/ Grilnberger

Am Freitag endet mit der Zeugnisverteilung auch offiziell das Schuljahr in Oberösterreich, bereits am Mittwoch zogen Bildungsreferentin LH-Stv. Christine Haberlander und Bildungsdirektor Alfred Klampfer Bilanz, vor allem die Corona-Pandemie und der Ukraine-Krieg brachten enorme Herausforderungen.

Und Haberlander zeigt sich stolz darüber, dass es die Schulen grundsätzlich offen geblieben sind. „Alle waren gefordert und haben es mit viel Flexibilität und Engagement geschafft, gut durch diese Zeit zu kommen“, dankte Haberlander den Pädagogen, den Schülern und den Eltern. Insgesamt wurden 6,3 Mio. PCR-Test gemacht, lediglich jeder 20. davon war positiv.

Mit welchen Maßnahmen man im Herbst starten werde, wird der Minister Ende August festlegen. Für Klampfer ist es verständlich, dass man ob der vielen offenen Fragen, möglichst spät die Fixierung vornehmen will.

Ein weiteres Problem war die „Explosion“ bei den Schulabmeldungen. Von 1408 Kindern, die in den häuslichen Unterricht wechselten, sind allerdings 366 Kinder im Laufe des Vorjahres in die Schule zurückgekehrt. Die restlichen müssen derzeit eine Externistenprüfung ablegen. Wird diese nicht bestanden, müssen sie das Jahr in der Schule wiederholen. Bestehen sie, dann können sie auch im kommenden Jahr um den häuslichen Unterricht ansuchen. In wenigen Tagen werde das Ministerium die Zahlen zu dieser Prüfung vorlegen. Wobei Haberlander und Klampfer hoffen, dass möglichst alle Kinder wieder in die Schule kommen, denn „Kinder brauchen Kinder“.

Engagierte Pensionisten

Ein weitere Herausforderung waren die Folgen des Ukrainekrieges. Mit Stand 6. Juli besuchen insgesamt 1394 aus der Ukraine vertriebene Kinder und Jugendliche Schulen in OÖ. Der Großteil davon ist in Pflichtschulen.

Um diese Aufgabe zu meistern verzichten Pädagogen auch auf ihren Ruhestand: 82 pensionierte Lehrkräfte wurden angestellt, aber auch Lehramststudenten und 24 aus der Ukraine geflüchtete Lehrer wurden angestellt, um die geflüchteten Kinder bestmöglich zu versorgen. Das erste Ziel war das Erlernen der deutschen Sprache.

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