Ein heroischer Kampf gegen den Schnee für Flutlicht-Fest in Flachau

US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin ist auch in Salzburg die große Gejagte

Die Schneemassen der vergangenen Tage machten auch vor Flachau nicht Halt. Dementsprechend groß war die Herausforderung, die Piste für den Nachtslalom der Damen am Dienstag (18 + 20.45, live ORF eins) rennfertig zu machen. Auch am Montag werkten noch rund 80 Mann, um den Weltcup-Assen ein Flutlicht-Fest bei möglichst fairen Bedingungen zu ermöglichen. Zuletzt wurde auch Wasser einbracht und mit dem Sprühbalken gearbeitet, der traditionelle Charity-Event am Vorabend wurde abgesagt, um die Strecke zu schonen. „Heuer kann wegen der Verhältnisse wohl keiner sagen, was auf uns zukommt“, sagte Bernadette Schild, im Vorjahr nach Halbzeitführung Zweite hinter Mikaela Shiffrin.

Apropos: Die US-Amerikanerin ist natürlich auch in Salzburg die große Favoritin. Die 23-Jährige hat zwölf der letzten 13 Slaloms gewonnen, dazu alle fünf Spezialtorläufe in diesem Winter – übrigens alle vor Petra Vlhova. Krönt sie sich zum vierten Mal mit der höchsten Siegprämie des Damen-Weltcups (rund 70.000 Euro) zur „Snow Space Salzburg Princess“, würde Shiffrin den Rekord von acht Slalom-Erfolgen en suite einstellen. Den halten bis dato Vreni Schneider und Janica Kostelic. Als größte Herausforderinnen neben Vlhova gelten Wendy Holdener, mit 19 Podestplätzen ohne Sieg Rekordhalterin in dieser Statistik, und Frida Hansdotter. Die Schwedin kletterte in den jüngsten sieben Auflagen in Flachau immer aufs Stockerl und wäre mit 33 Jahren die älteste Weltcup-Slalomsiegerin.

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