Ein letzter Sieg für das Gugl-Oval: Würdiger Abschied dank Eggestein

LASK zog mit souveränem 3:0 über Elektra Wien ins Cup-Viertelfinale ein

Johannes Eggestein (r.) ließ die LASK-Torhymne im alten Gugl-Oval noch dreimal erklingen.
Johannes Eggestein (r.) ließ die LASK-Torhymne im alten Gugl-Oval noch dreimal erklingen. © Dostal

1952 war das Linzer Stadion auf der Gugl eröffnet worden, um 19.52 Uhr endete gestern das letzte Fußballspiel im altehrwürdigen Oval am Froschberg. Der LASK bereitete seiner langjährigen Heimstätte mit einem völlig verdienten 3:0 im Cup-Achtelfinale gegen Elektra einen würdigen Abschied. Eine Handvoll LASK-Fans vollzog diesen mit einem Feuerwerk außerhalb des Stadions.

Ein solches brannte die Mannschaft nicht unbedingt ab, ein starker Beginn genügte, um den tief verteidigenden, tapfer kämpfenden Viertligisten, der seit Ende Oktober kein Pflichtspiel mehr bestritten hatte, in die Schranken zu weisen. Johannes Eggestein sorgte dabei für den ersten lupenreinen Hattrick (2., 15., 34.) eines Athletikers seit Radovan Vujanovic beim 3:0 in der Regionalliga gegen Allerheiligen am 3. Mai 2013. „Wir sind eine Runde weiter“, lautete der knappe Kommentar von Trainer Dominik Thalhammer. James Holland musste kurz vor Schluss mit einem Stich im Oberschenkel raus.

Bevor das Stadion nun endgültig der Abrissbirne zum Opfer fällt, haben Fans am Donnerstag, Freitag und Montag (12 bis 18 Uhr) um 19,08 Euro einen alten Wellenbrechersitz abzumontieren und mitzunehmen.

von Christoph Gaigg

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