Ein Rieder Schachzug, der aufging

Fußball-Bundesliga: Trainer Heraf rotierte zum 2:2 bei der Austria

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Rotation ist im Fußball ein geflügeltes Wort, das Andreas Heraf nun auf die Spitze trieb. Im Spiel gegen die Wiener Austria brachte der Trainer der SV Guntamatic Ried gleich neun neue Kräfte im Vergleich zur Nullnummer am Samstag gegen Altach.

Lediglich Torhüter Samuel Radlinger-Sahin und Kennedy Boateng standen zweimal in der Startformation. Ein Schachzug, der mit einem 2:2 belohnt wurde.

„Elfer war ein Witz“

„Ich war überzeugt, dass es funktioniert, denn im Training geben alle Gas und das ist eine Mannschaft, die auf einem Niveau arbeitet. Da ist es fast egal, ob der Müller oder der Mayr spielt“, grinste Heraf am Tag nach dem Punktgewinn.

Mit dem er aber nur teilweise zufrieden war, obwohl die Rieder Auswärtsbilanz gegen die Austria mit drei Siegen und nun neun Remis in 43 Pflichtspielen ja nicht gerade berauschend ist.

„Ich bin schon enttäuscht, dass wir in der 91. Minute den Ausgleich kassiert haben, das hätten wir nicht mehr herschenken dürfen“, so Heraf. Über das ganze Match „geht das Unentschieden aber in Ordnung, auch wenn der Elfer für die Austria ein Witz war“, erklärte Heraf.

Von einer B-Elf wollte er keinesfalls sprechen, im Gegenteil: „Das Spiel zeigt mir, dass ich auf alle Spieler bauen kann und macht mir die Aufstellung für St. Pölten besonders schwierig.“ Gegen die Niederösterreicher könnte sein Team am Samstag einen riesigen Schritt Richtung Klassenerhalt machen.

Von Roland Korntner

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