Ein Sieg bis zum Titel: Steg will sich zu Ostern selbst beschenken

Volleyball: Perg wird Linzerinnen das Leben aber nochmal schwer machen

Die Steg-Ladies Nikolina Maros (M.) und Sophie Maass (l.) halten ihre Hände schon nach der Meistertrophäe ausgestreckt.
Die Steg-Ladies Nikolina Maros (M.) und Sophie Maass (l.) halten ihre Hände schon nach der Meistertrophäe ausgestreckt. © Peter Maurer

„Wir wissen, wie es sich anfühlt, einen Titel zu holen“, sagte Linz-Steg-Trainer Roland Schwab, dessen Volleyballerinnen ja heuer schon den Cup gewonnen haben. Am Ostersamstag (20.25, live ORF Sport +) können seine Schützlinge im dritten Finalspiel in Amstetten gegen die Prinz Brunnenbau Volleys auch den ersten Meistertitel der Geschichte und damit das Double fixieren.

„Das spürt man, aber auf positive Art und Weise. Wir wissen, dass wir die Chance haben, die Serie für uns zu entscheiden“, so Schwab, dessen Team die ganze Woche in Amstetten trainierte, wo aufgrund der Osterferien auch der Boden liegen bleiben durfte.

Er ist aber darauf gefasst, dass die Pergerinnen nochmals alles in die Waagschale werfen werden. Schon in den ersten beiden Duellen hatten die Mühlviertlerinnen den Grunddurchgangssieger voll gefordert, Spiel zwei endete denkbar knapp im Entscheidungssatz. „Schau ma mal ist zu wenig. Man muss die Sätze in die Hand nehmen und immer Druck auf sie machen“, weiß der Steg-Trainer, der aber auch betonte: „Wenn wir unser bestes Volleyball spielen, hat es der Gegner schwer, unabhängig davon, was er spielt.“

Bei den „Prinzessinnen“ erhielt eine Spielerin frohe Kunde vor dem dritten Finale: Libera Sophie Haselsteiner wurde mit 30 Jahren erstmals ins Nationalteam einberufen. „Wir sind topmotiviert, freuen uns schon riesig auf Samstag“, sagte Haselsteiner. cg

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