Ein Todesopfer nach Wintereinbruch in Italien

Heftige Schneefälle haben in Ligurien für lange Blechschlangen auf der Autobahn A7 unweit von Genua gesorgt. Die Polizei kam vielen feststeckenden Lkw-Lenkern und Autofahrern zu Hilfe. Im lombardischen Varese starb ein 53-jähriger Mann auf dem Heimweg zu Fuß von der Arbeit. Ein Baum war unter der Last des Schnees auf ihn gestürzt. Von Schneefällen besonders betroffen waren auch die Regionen Venetien und Friaul sowie Südtirol, vor allem im Großraum Bozen.

Zahlreiche Freiwillige Feuerwehren rückten in der Früh in ganz Südtirol aus. In einigen Teilen des Landes fielen 80 Zentimeter Neuschnee. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, unnötige Autofahrten zu vermeiden. Umgerissene Bäume und Stromausfälle wurden gemeldet.

In der Schweiz fiel in der Nacht auf Samstag bis zu über ein halber Meter Neuschnee, vor allem in den Kantonen Tessin, Wallis und Graubünden, aber auch im übrigen Alpenraum. Die Auswirkungen auf den Verkehr auf Schiene und Straße waren groß. Im Tessin brachten die starken Schneefälle den Zugsverkehr teilweise zum Erliegen. Viele Fahrbahnen in den betroffenen Kantonen waren schneebedeckt, es gab Sperren für Anhängerzüge und Sattelschlepper. Teilweise herrschte die zweithöchste Lawinenwarnstufe.

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