Ein Toter und Verletzte bei Zusammenstößen im Westjordanland

Israelische Streitkräfte haben nach Angaben von Rettungskräften bei Zusammenstößen in der von Israel besetzten Stadt Nablus im Westjordanland einen palästinensischen Jugendlichen getötet und mindestens 30 weitere Palästinenser verletzt. Drei von ihnen befinden sich nach schweren Schussverletzungen in einem kritischem Zustand, teilte der palästinensische Rote Halbmond am Donnerstag mit. Es wurden keine israelischen Opfer gemeldet.

Augenzeugen berichteten, dass es zu den Auseinandersetzungen kam, als israelischen Streitkräfte eintrafen, um jüdische Gläubige zu schützen, die das Josefsgrab besuchten – eine Stätte, die immer wieder zum Brennpunkt wird. Nach Angaben israelischer Medien lieferten sich bewaffnete Palästinenser in der Nähe der Stätte einen Schusswechsel mit israelischen Soldaten. Das israelische Militär teilte Reuters mit, es prüfe den Vorfall.

Vor etwa einer Woche war zudem im Gazastreifen die Gewalt wieder aufgeflammt. Israel bombardierte palästinensische Ziele, militante Islamisten feuerten im Gegenzug Hunderte Raketen auf Israel.

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