Einbruch am Automarkt: 11 Prozent weniger Neuzulassungen

Am Automarkt ist es im Februar erneut zu einem Einbruch gekommen. In Summe wurden 21.067 Autos zugelassen, um fast 11 Prozent weniger als vor einem Jahr, geht aus Daten der Statistik Austria hervor. Im Jänner betrug der Rückgang 9 Prozent. Besonders stark war das Minus bei Benzinern (-25 Prozent), bei Dieselautos betrugen die Einbußen 10 Prozent. Bei E-Autos gab es hingegen ein Plus von 42 Prozent.

Die Neuzulassungen von Pkw sind derzeit in der gesamten EU rückläufig. Gründe sind dem Branchenverband Acea zufolge Vorzieheffekte durch steuerliche Änderungen in einigen Staaten, aber auch die schwächere wirtschaftliche Entwicklung und die durch den Brexit hervorgerufene Unsicherheit. In China schlägt auch die Coronarvirus-Epidemie schon voll durch: Dort sind die Autoverkäufe im Februar praktisch zum Erliegen gekommen. Der Absatz sei im vergangenen Monat um 80 Prozent gefallen, berichtete der chinesische Branchenverband CPCA kürzlich.

Die Neuzulassungen von Kraftfahrzeugen insgesamt sind in Österreich im Februar um rund 9 Prozent zurückgegangen.

Unter den Top-10-Marken verzeichneten Mercedes (+34 Prozent), Hyundai (+26 Prozent), BMW (+4 Prozent) und Fiat (+1,3 Prozent) Zuwächse. Die höchsten Rückgänge gab es bei Ford (-27 Prozent), VW (-25 Prozent), Opel (-23 Prozent) und Renault (-16,5 Prozent). Skoda und Seat meldeten jeweils einstellige Abnahmen.

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