Einbruch bei Diesel-Neuzulassungen im ersten Quartal

Diesel

Die Zahl der neu zugelassenen Dieselautos in der Europäischen Union ist im ersten Quartal 2022 deutlich eingebrochen.

Mit rund 378.000 Exemplaren lag der Wert gegenüber dem Vorjahreszeitraum um ein Drittel niedriger, wie der europäische Branchenverband Acea am Donnerstag in Brüssel mitteilte. In Österreich wurden im Jahresabstand um 27,2 Prozent weniger Dieselautos zugelassen.

Die Entwicklung spiegelte sich auch in den vier großen Automärkten Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland mit Rückgängen im zweistelligen Prozentbereich wider.

Verglichen mit den anderen Antriebsarten macht der Diesel damit nur noch knapp 17 Prozent aller neu zugelassenen Autos in der EU aus, während auch der Anteil der klassischen Verbrenner um fast fünf Prozentpunkte auf 36 Prozent zurückging. Insgesamt wurden 808.000 Verbrenner neu zugelassen.

Deutlich positiver entwickelten sich die Zahlen zugunsten neuer Antriebe wie etwa Hybride: Diese machten mittlerweile ein Viertel aller neuen Fahrzeuge im Staatenbund aus, hieß es.

Die Zahl der batteriebetriebenen Autos stieg um die Hälfte des Vorjahreswertes. Insgesamt ist damit jedes zehnte Fahrzeug in der EU mittlerweile eins mit Batterieantrieb.

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