Eine bunte Feier in Schwarz-Weiß

111 Jahre LASK — da durfte freilich auch eine Geburtstagstorte, angeschnitten von LASKLER-Präsident Walter Entholzer, nicht fehlen.
111 Jahre LASK — da durfte freilich auch eine Geburtstagstorte, angeschnitten von LASKLER-Präsident Walter Entholzer, nicht fehlen. © Albin Schuster

Von Christoph Gaigg

„Tooooooor für den LASK“ — elf Mal hörten die rund 400 Gäste den wohlbekannten Schrei von Stadionsprecher Wolfgang Fröschl, mit dem er den Linzer Ursulinenhof stets in ein Tollhaus verwandelte. 11:1, also gemäß dem Anlass „111 Jahre LASK“, endete ein fiktives Match bei der Gala des Fanklubs LASKLER, bei dem Interviewpartner und Anhänger als Torschützen dienten.

„Von Fans, für Fans, über Fans“, lautete das Motto der Feier, für die LASKLER-Präsident Walter Entholzer mit sämtlichen Fanklubs der Schwarz-Weißen zusammenarbeitete. „Wir wollten die Fans mit ihrer Buntheit und Breite darstellen“, erklärte Entholzer. Das gelang unter anderem mit dem Fotokünstler Philippe Gerlach oder mit dem neuen LASK-Film „111 Jahre LASK“, bei dem zahlreiche Legenden, aber auch aktuelle Vereinsvertreter und Fans zu Wort kommen. Untermalt von Schlachtrufen der Anwesenden, die abermals Stadionatmosphäre im Kulturquartier aufkommen ließen. Die Marke LASK ist „ein Gesamtkunstwerk aus der Leistung am Feld und der Leistung im Fansektor“, war auch LH Thomas Stelzer begeistert.

Kampfansagen der LASK-Legenden

Die zu Wort kommenden Legenden sparten indes nicht mit Kampfansagen: „Es gibt heuer eine Möglichkeit, Salzburg ist schwächer geworden“, sah Dolfi Blutsch realistische Titelchancen. „Spätestens, wenn das Linzer Stadion wieder brodelt, wird der zweite Titel eingefahren“, bestätigte Hans Gröss, Torschütze beim legendären 1:0 gegen Inter 1985.

Stadion-Modell im Juni

Apropos Linzer Stadion: Darüber musste Präsident Siegmund Gruber nochmals Rede und Antwort stehen. Er bekräftigte einmal mehr, eine geschlossene Fußballarena ohne Laufbahn zu bauen. Das Projekt werde nun neu ausgeschrieben, im Jänner soll es einen ersten internen Entwurf, im Juni 2020 dann ein entsprechendes Modell geben.

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