Eine Tote und 46 Verletzte bei Busunfall in der Schweiz

Beim Unfall eines Busses des deutschen Unternehmens Flixbus in der Schweiz ist am Sonntag eine Frau ums Leben gekommen. 46 weitere Menschen wurden bei dem Unglück auf einer Autobahn bei Zürich verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der Bus war von Genua nach Düsseldorf unterwegs. Im Bus befanden sich nach ersten Erkenntnissen Menschen aus zwölf Ländern.

Der Unfall ereignete sich nach Polizeiangaben gegen 4.15 Uhr, als der Reisebus aus noch unbekannten Gründen ins Schleudern geriet und mit einer Mauer kollidierte. Die Mauer ist das Relikt eines nie fertiggestellten Autobahn-Projekts. Sie verhinderte demnach, dass der Bus zehn Meter tief in den Fluss Sihl stürzte.

Im Bus befanden sich laut Polizei 51 Menschen, darunter zwei Fahrer. Ein Insasse stammte demnach aus Deutschland, 13 weitere kamen aus Italien, sechs aus Russland, jeweils zwei aus Albanien, Kolumbien und Nigeria. Auch aus der Schweiz, aus Jordanien, Rumänien, Ghana, Benin und Bosnien-Herzegowina saßen Menschen im Bus.

Den Angaben zufolge wurden die beiden Busfahrer schwer verletzt. Vier Insassen seien unverletzt geblieben. Die ersten Leichtverletzten konnten noch am Sonntag das Krankenhaus verlassen.

Das Fahrzeug wurde laut Flixbus von einem italienischen Unternehmen betrieben, das die Fahrt im Auftrag des deutschen Fernbusunternehmens durchführte. Die Unfallursache war zunächst unklar. Die Straße war schneebedeckt.