Eine Trendsportart wird olympisch

Kitefoiler fahren auf dem Weg nach Paris am Traunsee um den Sieg

Spektakuläre Kopf-an-Kopf-Rennen sind am Traunsee garantiert.
Spektakuläre Kopf-an-Kopf-Rennen sind am Traunsee garantiert. © IKA/Alex Schwarz

Kitefoil — nie gehört? Macht nichts. Die Sportart ist noch jung, hat es aber ins Programm der Olympischen Spiele 2024 geschafft.

Verbunden mit einem Gleitschrim „schweben“ die Athleten auf ihrem Board über das Wasser und um den Sieg. Von Donnerstag bis Sonntag hält dieser Trendsport den Traunsee in Atem.

Traunstein statt Horizont

Zum zweiten Mal gastiert die Weltelite in Rindbach, Ebensee. Es ist das einzige Event des Weltcups, das nicht auf dem offenen Meer ausgetragen wird. „Normal sehe ich den Horizont“, schmunzelte Denis Taradin, der Führende in der Serie. „Aber hier ist die Kulisse auch sehr schön.“ Die Herausforderung werden die hier herrschenden Leichtwind-Bedingungen sein.

Auch für die gebürtige Deutsche Alina Kombrelli, die seit heuer für den heimischen Segelverband an den Start geht. Die 21-Jährige will sich in den nächsten zwei Jahren einen der 20-Quotenplätze für Paris 2024 sichern.

Mit der Premiere der Österreichischen Staatsmeisterschaft am Wochenende soll die Sportart hierzulande so richtig Schwung aufnehmen.

„Die Leute sollen draufkommen, dass man im KiteFoil auch Regatten segeln kann“, betonte OeSV-Sportdirektor Matthias Schmid.

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