Einkaufen mit Maske und Abstand

Geschäfte ab Samstag (2.5.) wieder offen – Händler locken mit etlichen Aktionen

Mit Samstag dürfen auch Geschäfte mit mehr als 400 Quadratmetern Verkaufsfläche aufsperren. © Maygutyak - stock.adobe.com

Mit Samstag (2. Mai 2020) dürfen nach fast sieben Wochen Zwangspause auch Einkaufszentren, Friseure sowie alle Geschäfte mit mehr als 400 Quadratmetern Verkaufsfläche wieder aufmachen, darunter die großen Elektrohändler, Modeketten, Möbelhäuser und Sportartikelhändler. Wermutstropfen: Die Gastronomie, die als Frequenzbringer für den Handel gilt, darf erst mit 15. Mai aufsperren.

Die Branche hängt aktuell in den Seilen: Jede Schließwoche kostete den Handel etwa eine halbe Milliarde Euro Umsatz. Aufholen lässt sich das nicht mehr. Die Lager sind voll und viele locken nun mit günstigen Preisen, um ihre Ware loszuwerden. Haken: Das bringt zwar Umsatz, schmälert jedoch die Rendite. Die Welser XXXLutz-Gruppe

will die Wiedereröffnung mit einer großen Preisoffensive starten. „Vor allem die für die letzten sieben Wochen geplanten und georderten Werbe- und Aktionsartikel müssen dringend abverkauft werden“, sagt Marketing-Chef Thomas Saliger.

Die PlusCity will laut Eigentümer Ernst Kirchmayr mit einem „Safety-First-Paket“ und „Super-Sales“ Kunden nach Pasching locken. Mittelfristig wolle man wieder zur Normalität gelangen „um möglichst rasch wieder Besucherfrequenz und damit verbunden die Umsätze zu steigern“.

Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner wiederum ist sich sicher: „Das Comeback des Handels bringt eine Perspektive für Betriebe und darüber hinaus die Hoffnung auf eine Trendwende auf dem Arbeitsmarkt.“

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