Energie- und Wasserversorger beruhigen: Sind gut vorbereitet

Die für Jänner prognostizierte Omikron-Welle hat heute die Energie- und Wasserversorger auf den Plan gerufen. „In vielen Unternehmen sind die Krisenstäbe bereits seit dem Beginn der Pandemie im Einsatz und mittlerweile sehr gut eingespielt. Sie bewerten die Situation laufend“, erklärte Barbara Schmidt, Generalsekretärin der Interessensvertretung Oesterreichs Energie. Man nehme die Entwicklung ernst, sei aber auch für dieses Szenario „gut gerüstet“.

„Im Bereich Prävention hat die E-Wirtschaft in den vergangenen Monaten ihre Hausaufgaben gemacht – Impfraten von 80 oder 90 Prozent sind bei unseren Unternehmen keine Seltenheit“, so Schmidt heute in einer Aussendung. Die Energiehersteller setzten auf Teamtrennung, kontaktlose Übergaben und die Schaffung von Personalreserven. Eine weitere Möglichkeit sei die Abschottung von Bereitschaftsdiensten, etwa durch physische Trennung von Betriebsmannschaft und Instandhaltungsteams. Wo möglich, würden außerdem Reservestandorte für die Fernsteuerung von Anlagen eingerichtet.

Weiters heißt es von der Interessenvereinigung: „Als Fallback-Szenario bei sehr weitreichenden Personalausfällen wird zudem das rasche Zurückfahren von Leistungen außerhalb der eigentlichen Versorgungsdienstleistungen vorbereitet. So können etwa Bauprojekte oder verschiebbare Ausbau- oder Wartungsmaßnahmen sehr schnell reduziert oder vollständig ausgesetzt werden.“

Vom Vizepräsidenten der Österreichischen Interessenvertretung für die Trinkwasserversorger (ÖVGW), Wolfgang Nöstlinger, kommt heute die Zusicherung, „dass auch in angespannten Situationen, wie wir sie aktuell erleben, die Versorgung der Menschen mit Trinkwasser in bester Qualität gesichert ist“. Seit Beginn der Pandemie im März 2020 hätten die Trinkwasserversorger die Situation sehr gut im Griff. „Angesichts der Lage gibt es auch weiterhin strengste Sicherheitsmaßnahmen wie mehrere redundante, vollständig örtlich getrennte Teams, kein Personalwechsel zwischen den Teams, alternierende Schichten, strenge Zutrittsregeln für Personal und BesucherInnen, regelmäßiges Testen, Teleworking – wo immer das möglich ist, FFP2-Maskenpflicht und strenge Hygienemaßnahmen“, verweist er auf die laufenden Maßnahmen.

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