Energiegutschein ist am Postweg

150 Euro pro Haushalt werden bei der Jahresabrechnung abgezogen

Finanzminister Brunner und Energieministerin Gewessler betonen, dass es viele Maßnahmen gegen die Teuerung gibt — wie etwa den Energiekostenausgleich in Höhe von 150 Euro, der als Gutschein nun verschickt wird.
Finanzminister Brunner und Energieministerin Gewessler betonen, dass es viele Maßnahmen gegen die Teuerung gibt — wie etwa den Energiekostenausgleich in Höhe von 150 Euro, der als Gutschein nun verschickt wird. © BMF/Wenzel

„Die aktuellen Preissteigerungen werden sich vor allem in deutlich höheren Jahresabrechnungen widerspiegeln und daher muss die Entlastung auch zu diesem Zeitpunkt wirken“, sagt Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) zum 150-Euro-Energiegutschein, dessen Versand an die Haushalte nun begonnen hat.

Und Energieministerin Leonore Gewessler (Grüne) ergänzt mit Verweis auf bereits zwei große Unterstützungspakete: „Wir schützen die Menschen in unserem Land vor der Teuerung.“

Im Fall des Energiekostenausgleichs passiert das in Form des 150-Euro-Gutscheins, dessen Versand an den Zeitpunkt der Jahresabrechnungen gekoppelt ist und der daher gestaffelt erfolgt. Bis Ende Mai sollen alle vier Millionen Haushalte, die als Hauptwohnsitz gemeldet sind, den Gutschein erhalten haben.

Wer die Einkommenskriterien erfüllt und einen aufrechten Vertrag mit einem Stromlieferanten hat, kann den Gutschein mit der Jahres- oder Schlussabrechnung einlösen — konkret ist der Stromlieferant verpflichtet, die 150 Euro automatisch abzuziehen.

Man habe mit dem Energiekostenausgleich „einen rechtskonformen Weg gefunden, um die steigenden Energiekosten abzufedern“, betont Finanzminister Brunner. „Hier halten wir dagegen“, so Ministerin Gewessler, die die gestiegenen Energiekosten vor allem auf hohe Gaskosten zurückführt, „weil Vladimir Putin uns unter Druck setzen will“.

Detaillierte Infos unter www.oesterreich.gv.at/energiekostenausgleich oder der Hotline 050 233 798.

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