Ensemble Castor: Agostino Steffani. A Life for the Opera

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Mitten in der konzertlosen Pandemiezeit traf sich das Ensemble Castor im Brucknerhaus Linz zu einer besonderen CD-Aufnahme und machte sich zum zehnjährigen Bestandsjubiläum selbst das schönste Geschenk.

Ein gar kostbares mit dem Gewinn der weltweit gefragten Barockgesangsspezialistin Silvia Frigato für den Solovortrag von Arien von Agostino Steffani (1654-1728). Der Italiener war Komponist, Diplomat und Kirchenmann zugleich, seine Opern schrieb er hauptsächlich nach Themen der griechischen Mythologie.

Der diplomatische Dienst beim Herzog von Hannover verhalf Steffani dort zum erstrebten Hofkapellmeister, der alljährlich mindestens ein Bühnenwerk zu komponieren hatte. Den Italiener aus dem „Land der Musik“ mit den sonst klassischen Anlaufstationen konnte er in Deutschland nie leugnen.

Der Einfluss Corellis mit seinen Triosonaten war erkennbar. Eine in h-Moll Nr. 6 belegt die Aufnahme oder die Fantazia op. 7 Nr. 1 in a-Moll, Werke, die die vokale Sammlung der CD durch den unübertrefflichen Vortrag von Silvia Frigato bereichern.

Neben ihrer ausdrucksstark strömenden Wandlungsfähigkeit einer selten farbigen Sopranstimme findet das Ensemble Castor um die Prinzipalin Petra Samhaber-Eckhardt, Monika Toth, Peter Aigner, Philipp Comploi, Johannes Ötzbrugger und Erich Traxler zu einer Höchstleistung. Einmal kein Countertenor für die Alte Musik, doch etwas Besonderes. Volle Bewunderung für das Programmkonzept.

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