Entsetzen in Italien nach Tod einer Vierjährigen

In Italien hat die Tötung eines kleinen Mädchens auf Sizilien – vermutlich durch seine Mutter – für Entsetzen gesorgt. Der Fall war seit Montag groß in den Medien, nachdem die 24-Jährige bei der Polizei in Mascalucia gemeldet hatte, Männer mit Kapuzen hätten sie in ihrem Auto gestoppt, mit einer Waffe bedroht und das Kind entführt.

Wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag in Catania mitteilte, widerlegten Video-Aufnahmen aber die Darstellung der Frau, weshalb sie ins Visier der Ermittler geraten sei. Am Vormittag habe die Mutter schließlich die Tat gestanden, hieß es in der Mitteilung der Strafverfolger.

Sie führte die Ermittler demzufolge an einen Ort in der Nähe ihres Hauses, an dem sie ihre Tochter begraben hatte, und gab an, als Tatwaffe ein Küchenmesser verwendet zu haben.

Bei einer gerichtsmedizinischen Untersuchung wurden mehrere Stichwunden festgestellt. Die Frau wurde in ein Gefängnis gebracht. Als mögliches Tatmotiv vermutete die Staatsanwaltschaft, dass die junge Mutter eifersüchtig auf die neue Partnerin ihres Ex-Freundes war und nicht ertrug, dass auch ihre Tochter diese Frau mochte.

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