Erleichterungen für ausländische Arbeitskräfte in Sicht

Beim Mangel an Arbeitskräften aus Südosteuropa zeichnen sich Erleichterungen ab. Slowenien hat die 14-tägige Quarantäne beim Grenzübertritt auf sieben Tagen verkürzt und Tschechien weitet ab morgen, Dienstag, die bestehenden Ausnahmen auf Beschäftigte in der kritischen Infrastruktur aus. Zudem wurde das Mindestintervall für den Grenzübertritt auf 14 Tage verkürzt.

Für Pendler in Ungarn gibt es wiederum ohnehin Ausnahmen, dies gilt auch für Slowenien. Rund 200.000 Einpendler aus dem Ausland sind hierzulande normalerweise beschäftigt. Für sie haben die Grenzkontrollen ihrer Heimatländer zu erheblichen Reiseproblemen geführt – und in Österreich zu einem Arbeitskräftemangel in der Pflege, den Produktionsbetrieben und der Landwirtschaft. Die Regierung bemüht sich diesbezüglich um weitere Zugeständnisse der Nachbarstaaten.

“Derzeit laufen Verhandlungen mit Ungarn und Rumänien über eine Lösung, mit der Rumäninnen und Rumänen, die in Österreich tätig sind, mit dem Zug durch Ungarn zu ihrem Arbeitsplatz Reisen können”, teilte heute Europaministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) mit.

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