Erlösender Gmunden-Titel großer Verdienst von Trainer Mirolybov

Swans nach 90:83 in Kapfenberg zum fünften Mal Basketball-Meister

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„Herzlichen Glückwünsch an die Gmunden Swans. Ich weiß, wie lange sie auf diesen Erfolg hingearbeitet haben. Gmunden hat sich den Erfolg nicht erkauft, sondern erarbeitet.“

Meistertrainer Anton Mirolybov dachte in der Stunde des Erfolgs an den Verein, die Leute im Umfeld und die Fans — und nicht daran, dass auch er erstmals eine Trophäe gewinnen konnte. Der 43-Jährige ist ein echter Teamplayer und akribischer Arbeiter.

Schon beim ersten ausführlichen Gespräch mit dem VOLKSBLATT beim Amtsantritt 2019 war klar: Gmunden und Mirolybov, das sollte passen.

Routiniers noch effektiver

Mit dem 3:1-Triumph in der heurigen Finalserie über Kapfenberg und dem fünften Meistertitel der Vereinsgeschichte wurde klar, welch großen Anteil der temperamentvolle Finne hat. „Er hat Spieler wie Enis (Murati, 32 Jahre), Daniel (Friedrich, 29) oder Toni (Blazan, 28) noch effektiver gemacht“, betonte Geschäftsführer Richard Poiger.

Dass Murati, der Topscorer in Spiel vier (27 Punkte), seine ersten individuellen Auszeichnungen erhielt (Wertvollster Spieler und Wertvollster österreichischer Spieler der Saison) unterstreicht diese Entwicklung.

Über eine dritte Trophäe freute er sich wohl fast genauso — das Korbnetz aus der Kapfenberger Sporthalle. „Es ist ein gutes Gefühl nach all den Jahren, wo sie die Netze in unserer Halle abgeschnitten haben. Jetzt haben wir es endlich einmal in ihrer Halle abgeschnitten. Ich freu’ mich über diesen Moment gerade sehr“, grinste Murati.

Von Tobias Hörtenhuber

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