Ermittlungen gegen Lenker nach Kollision auf Bahnübergang

Nach einer tödlichen Kollision eines Klein-Lkws mit einem Zug auf einer Eisenbahnkreuzung am Dienstagabend in Raasdorf (Bezirk Gänserndorf) hat die Staatsanwaltschaft Korneuburg Erhebungen aufgenommen. Gegen den Lenker wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet, teilte Sprecherin Doris Demler am Donnerstag auf APA-Anfrage mit.

Der 24-Jährige, der als einziger Insasse des Pritschenwagens überlebte, konnte bisher nicht befragt werden. “Es wird auf die Vernehmungsfähigkeit des Lenkers gewartet”, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Der Mann hatte laut Polizei bei Rotlicht die Kreuzung überqueren wollen. Seine Mitfahrer im Alter von 25 und 37 Jahren, beide aus dem Bezirk Gmünd, kamen beim Zusammenstoß mit einem ÖBB-Personenzug ums Leben.

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