Erneut Journalist in Mexiko ermordet

In Mexiko ist erneut ein Journalist ermordet worden. Antonio de la Cruz von der Regionalzeitung „Expreso“ wurde am Mittwoch nach Angaben der Staatsanwalt erschossen, als er sein Haus in Ciudad Victoria im nordöstlichen Bundesstaat Tamaulipas verließ.

Damit wurden heuer bereits zwölf Reporter in dem Land getötet. Die Frau und die Tochter des Journalisten wurden bei dem Attentat verletzt.

De la Cruz hatte in Online-Netzwerken immer wieder Fälle von mutmaßlicher Korruption angeprangert. Er arbeitete auch als Sprecher für die Partei Movimiento Ciudadano.

„Wir dürfen keine weiteren Angriffe auf Journalisten und Aktivisten zulassen“, erklärte der Sprecher von Präsident Andrés Manuel López Obrador, Jesús Ramírez, im Kurzbotschaftendienst Twitter. „Diese Verbrechen werden nicht ungestraft bleiben.“

Die Journalistenorganisation Reporter ohne Grenzen forderte schnelle Ermittlungen zu dem Mord. Mit etwa 150 ermordeten Journalisten seit dem Jahr 2000 ist Mexiko nach Angaben der Organisation eines der gefährlichsten Länder der Welt für Medienvertreter.

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