Erste BA.4-Fälle in Wien als Vorboten für Welle im Herbst

Neue Omikron-Variante noch nicht in OÖ angekommen

BA.4 heißt die neue Omikron-Variante, die mit den ersten 30 Fällen bereits in Wien angekommen ist. In OÖ soll es laut Krisenstab noch keine Fälle geben.

Wie bei der ursprünglichen Omikron-Variante hat auch BA.4 in Südafrika seinen Ursprung. Dort sorgt das Virus derzeit für eine erneute Corona-Welle. Hierzulande könnten es die ersten Vorboten für eine im Herbst zu erwartende Welle sein.

Aktuell gibt es österreichweit 5240 Neuinfektionen und 13 Todesfälle. In den Spitälern müssen 1180 Covid-19-Patienten behandelt werden, 80 davon auf einer Intensivstation. In OÖ waren es 691 neue und zwei Todesfälle (85, 88 Jahre). 104 Covid-Patienten (+ 6) befinden sich auf einer Normal- und elf (-1) auf einer Intensivstation.

Südafrikanische Wissenschaftler berichten, dass BA.4 sich leicht unter Ungeimpften ausbreitet, die bereits mit Omikron infiziert waren. Geimpfte, die eine Omikron-Infektion bereits hinter sich haben, hätten eine bessere Antikörper-Antwort. Aktuell ist bei den Neuinfektionen in Österreich jedoch nach wie vor BA.2 vorherrschend.

Wann den vierten Stich?

Unterschiedliche Meinungen herrschen derzeit noch über die vierte Corona-Impfung vor. Die Stadt Wien empfiehlt sie allen Risiko- und Hochrisikopatienten sowie den über 65-Jährigen.

Sie sollen sich vier Monate nach der dritten Teilimpfung auffrischen lassen. Impf-Experte Herwig Kollaritsch, Mitglied im Nationalen Impfgremium (NIG), sieht die Lage differenziert: „Man darf nicht vergessen, wenn ich jetzt Anfang Mai eine vierte Impfung vornehme, brauche ich vermutlich im Oktober einen fünften Stich. Das muss jetzt jeder selbst entscheiden, ob diese kurzen Abstände für ihn sinnvoll sind“, so Kollaritsch im „Wien heute“- Interview.

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