Erste Fotoausstellung zum Corona-Lockdown in Italien

In den Kapitolinischen Museen in Rom ist am Mittwochabend Italiens Fotoausstellung zum Thema Corona-Lockdown eröffnet worden. Organisiert wurde die Schau vom Auslandspresseklub in Rom. 70 Bilder von 30 Fotografen aus verschiedenen Ländern der Welt sind von Donnerstag bis zum 1. November im Palazzo dei Conservatori in den Kapitolinischen Museen zu sehen.

Die Ausstellung, die im Beisein von Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi eröffnet wurde, zeigt prägnante Momente des Lockdowns in Italien: Von der Einsamkeit des Papstes auf dem Petersplatz über leere Straßen in Rom bis zu dramatischen Bildern aus den Krankenhäusern in der von der Epidemie schwer getroffenen Stadt Bergamo. Premier Giuseppe Conte schrieb die Einführung zum Katalog der Ausstellung, die von der Präsidentin des Auslandspresseklubs Patricia Thomas und einer Gruppe von Kollegen organisiert wurde.

“Die Fotos sind ein wertvoller Beitrag, um die Erinnerung an eine Tragödie wach zu halten, die unsere Existenz erschüttert hat”, kommentierte die römische Bürgermeisterin. Die Eröffnung der Schau wurde von einem Konzert mit Musik zu Ehren des im Juli verstorbenen Filmmusik-Komponisten Ennio Morricone begleitet.

Die Kuratorin der Ausstellung, Thomas, betonte, die Schau sei eine Hommage an Italien, das mit seinem Einsatz gegen das Coronavirus ein Vorbild für die Welt sei. Die Ausstellung dokumentiert die härtesten Tage des Lockdowns im März und April, sowie den Neustart des Landes im Mai. Mit über 36.000 Todesopfern zählt Italien zu den am stärksten von der Coronavirus-Epidemie betroffenen Ländern der Welt.

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