Erstlings-Werk

Honda entdeckt die Elektromobilität in Kombination mit klassischen Benzinern, also Hybrid-Modelle. Bis 2025 will der japanische Autohersteller zwei Drittel seiner Fahrzeuge mit elektrifizierten Antriebssträngen ausgestattet haben. Erster Wurf ist nun eine Hybrid-Version des großen SUV C-RV, der in Japan vom Band läuft und ab Ende Jänner in Österreich den Verkauf kommt.

Nun: Der Titel „Erstlings-Werk“ ist nicht ganz richtig. Honda hat bereits im Jahr 1999 ein so genanntes „Integrated Motor Assist System“ vorgestellt doch so richtig wollen die Japaner ab sofort mit der Hybrid-Technologie durchstarten. Beim 4605 Millimeter langen C-RV Hybrid arbeiten nun ein Zweiliter-Benzinmotor und ein E-Aggregat, das bei der Vorderachse sitzt, nahtlos zusammen. Dabei wechselt das System automatisch zwischen Elektro-, Benzin- und Hybrid-Modus – jeweils abgestimmt auf die spezifische Fahrsituation. Die dadurch erreichte Spriteinsparung gibt Kotaro Yamamoto, der für Honda als Berater fungiert, mit 15 bis 20 Prozent an. Im Realbetrieb verbraucht der Fünf- bis Siebensitzer zwischen 5,5 und 6,5 Liter. Das zugrunde liegende Prinzip vergleicht Yamamoto mit dem Wäsche waschen in der Nacht, wenn der Strompreis günstiger ist. Nichtsdestoweniger soll der C-RV laut Yamamoto seine Höchstgeschwindigkeit auch im reinen Elektromodus (den man mittels Knopf einschalten kann) erreichen. Gekoppelt sind die beiden Motoren mit einem stufenlosen Automatikgetriebe und der Wagen fährt – wie es sich für aktuelle Autos gehört – mit einer serienmäßigen Armada von Assistenzsystemen vor.

Erhältlich ist der wahlweise als front- oder allradgetriebene Hybrid ab Ende Jänner in den Ausstattungslinien Comfort, Elegance, Lifestyle und Executive. Der Einstiegspreis liegt bei 34.990 Euro.