Etwas weniger Pflegegeldbezieher im Jahresvergleich

Die Zahl der Pflegegeldbezieher ist im Jänner 2021 im Jahresvergleich leicht gesunken. Zuletzt (Stand Jänner 2021) erhielten 461.668 Personen die Geldleistung, wie aus den aktuellsten Daten des Sozialministeriums hervorgeht. Das bedeutet einen Rückgang um 1,6 Prozent gegenüber Jänner 2020 (469.328 Bezieher). Im Vergleich zum Vormonat November gab es ein Minus um 1.152 Personen (-0,25 Prozent).

Die Aufteilung der Pflegebedürftigen je Stufe änderte sich wenig. So entfielen im vergangenen Dezember 28,2 Prozent auf Stufe 1, 21,4 Prozent auf Stufe 2, 18,5 Prozent auf Stufe 3, 14,6 Prozent auf Stufe 4, 11,1 Prozent auf Stufe 5, 4,3 Prozent auf Stufe 6 und knapp zwei Prozent auf die Stufe 7, also jene mit dem höchsten Pflegebedarf. Die Einstufung in die einzelnen Pflegestufen orientiert sich nach dem Bedarf nach Stunden.

Von den 461.668 Pflegegeldbeziehern war erneut die klare Mehrheit weiblich. 289.009 Frauen (62,6 Prozent) und 172.659 Männer (37,4 Prozent) befanden sich im Jänner unter den Betroffenen. Im Jahresdurchschnitt 2020 bezogen pro Monat etwas mehr Personen Pflegegeld als im Jänner 2021, nämlich 467.136 (im Schnitt pro Monat).

Das Pflegegeld wurde mit Jahreswechsel routinegemäß angehoben – und zwar um 1,5 Prozent. Diese Erhöhung bedeutet etwa für die Pflegegeldbezieher in Stufe eins nun monatlich 162,5 Euro (statt zuvor 160,10 Euro). In Stufe sieben gibt es seit Jänner 1.745,10 Euro (statt zuvor 1.719,30).

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