EU holte im Vertrauensranking stark auf

„Einer hat immer das Bummerl“, heißt es in einem Wienerlied — und dieses Bummerl haben in den Augen der Österreicher die Medien.

Im APA/OGM-Vertrauensindex, für den nach 2012 und 2016 wieder ein Ranking von 31 Institutionen erstellt wurde, rangiert die Medienbranche an letzter Stelle, aber der Überbringer (oftmals) schlechter Nachrichten hat nun einmal schlechte Karten.

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Am oberen Ende der Skala rangiert erstmals die Polizei, politische Institutionen stehen umso besser da, je näher sie im Bürger sind — siehe Gemeinden. Insgesamt sind im Mehrjahresvergleich bei den meisten Institutionen die Werte gestiegen.

Einen auffälligen Vertrauensschwund gab es nur bei der Kirche — und zwar nachhaltig: Sie war schon 2016 schlechter ausgestiegen als 2012. Sehr stark gestiegen ist indes das Vertrauen der Österreicher in die EU.

Sie liegt zwar mit 8 Punkten im Minus, aber 2016 war die Union mit einem negativen Vertrauenswert von 31 das Schlusslicht der Tabelle, obwohl sie sich da gegenüber 2012 schon um zehn Punkte verbessert hatte. Um sechs Punkte gebessert hat sich auch das Vertrauen in die Regierung.

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