EU-Wahl als doppelter Wettbewerb

OÖVP-Vorzugsstimmenkampagne für Brüssel-Kandidatin Winzig

Angelika Winzig soll — bildlich gesprochen — künftig für Oberösterreich die Europa-Fahne hoch halten, für ihren Einzug ins EU-Parlament mobilisiert OÖVP-Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer derzeit alle verfügbaren Parteikräfte.
Angelika Winzig soll — bildlich gesprochen — künftig für Oberösterreich die Europa-Fahne hoch halten, für ihren Einzug ins EU-Parlament mobilisiert OÖVP-Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer derzeit alle verfügbaren Parteikräfte. © OÖVP

Fünf Mandate hält die ÖVP derzeit im EU-Parlament — in das nach der Wahl am 26. Mai auch die Oberösterreicherin Angelika Winzig einziehen soll. Dass sie unter den nominierten ÖVP-Kandidaten den dritten Platz einnimmt, ist freilich alles andere als ein Freifahrtschein Richtung Brüssel — worauf hinzuweisen OÖVP-Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer nicht müde wird.

„Es zählen ausschließlich die Vorzugsstimmen, am Wahlabend wird also die Liste neu gereiht“, weist Hattmannsdorfer auf ein scharfes ÖVP-internes Duell hin. Der Urnengang sei ein doppelter Wettbewerb — einmal einer zwischen den Parteien und einmal einer zwischen den ÖVP-Kandidaten.

Und umso nachdrücklicher weist er mit Blickwinkel EU-Wahl darauf hin, „dass es bei dieser Wahl um das Abschneiden Oberösterreichs geht“, denn, so der OÖVP-Landesgeschäftsführer: „Es kann nicht sein, dass andere Bundesländer im EU-Parlament sitzen, Oberösterreich aber nicht.“

Damit dieser Fall nicht eintritt, wirft Hattmannsdorfer die Stärke der OÖVP-Landesorganisation in die Wahl-Schlacht und appelliert an die Funktionäre, „für diese Wahl und für Angelika Winzig zu laufen“. ÖVP wählen sei zwar gut für Österreich, gut für Oberösterreich sei es aber, die Vorzugsstimme an Winzig zu vergeben. Das verdeutlicht auch die nun anlaufende Plakatkampagne, zu der Winzig und Hattmannsdorfer heute den Startschuss geben.