Ex-Salzburg-Präsident Quehenberger verlor mit Baric „Freund“

Der Tod von Trainerlegende Otto Baric hat Austria Salzburgs Ex-Präsidenten Rudolf Quehenberger „mit tiefer Trauer“ erfüllt. Gemeinsam mit dem am Sonntag in Zagreb 87-jährig verstorbenen Kroaten bildete Quehenberger von 1991 bis 1995 das „Traumpaar“ im heimischen Fußball, am Höhepunkt standen das UEFA-Cup-Finale 1994 und die Champions-League-Teilnahme 1994/95. „Ich habe einen Freund verloren“, sagte Quehenberger in einem an die Medien geschickten Statement.

„Hinter der emotionalen, vordergründig öffentlichkeitswirksam agierenden Trainer-Persönlichkeit stand ein akribisch arbeitender, fleißiger Fußball-Fachmann von höchster Professionalität und vor allem Loyalität – sowohl seinen Spielern als auch mir gegenüber, als Präsident“, sagte der 79-Jährige.

„In den vielen Stunden, die wir miteinander verbracht haben, und das waren nicht nur die nach großen Siegen, sondern auch schwierige, wurden wir zu Freunden. Deshalb ist unsere Verbindung auch nie abgerissen“, erinnerte sich Quehenberger. „Immer wieder durfte ich Otto auch später, als er nicht mehr im Lichte der Öffentlichkeit stand, in Salzburg begrüßen. Er blieb, was er immer war, ein hellwacher Geist, meinungsstark und vielseitig interessiert.“

„Mein Mitgefühl gilt seiner Familie, mein Respekt gilt einem Menschen mit einem großen Herz und einer beeindruckenden Lebensleistung. Ruhe in Frieden, lieber Otto.“

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