F1 in Spielberg: Ein erster technischer Aufreger

Und was Sie vor dem Formel-1-Auftakt in Österreich noch wissen sollten

Leere Tribünen, aber volle Action verspricht der Auftakt der Formel 1 in Spielberg.
Leere Tribünen, aber volle Action verspricht der Auftakt der Formel 1 in Spielberg. © AFP/Bandi

Mit fast viermonatiger Verspätung heulen endlich die Formel-1-Motoren, mit dem Grand Prix von Österreich wird die WM-Saison 2020 am Sonntag (15.10 Uhr) gestartet. Was Sie vor dem Auftakt wissen müssen ist, dass …

… die Saison schon einen technischen Aufreger hat: Ein zweiaxiales Lenksystem (Dual-Axis Steering, kurz DAS) von Mercedes. Vor allem Red Bull verlangt „Klarheit über einige Sachen“ und legte Protest dagegen ein.

… Weltmeister Lewis Hamilton auf dem Red Bull Ring seit dessen Comeback erst einmal, nämlich 2016, gewinnen konnte. Mercedes siegte seit 2014 insgesamt viermal, zuletzt zweimal Red Bull durch Max Verstappen.

… das zweite Rennen eine Woche später „Grand Prix der Steiermark“ heißt.

… der Tross von Österreich nach Ungarn übersiedelt, wo am 19. Juli der dritte Grand Prix stattfindet.

… derzeit acht Rennen im Kalender stehen, was für eine Titelvergabe reichen würde. Auf 15 will man kommen, um alle Verträge zu erfüllen.

… der Vertrag des Red Bull Rings mit der Formel 1 mit 2020 ausläuft, eine Verlängerung aber als wahrscheinlich gilt und vielleicht dieser Tage verkündet wird.

… insgesamt nur rund 3000 Menschen — 80 pro Team, dazu Offizielle, Streckenposten, wenige Medienvertreter, medizinisches Personal, die Mitwirkenden der anderen Serien (Formel 2, Formel 3 und Porsche Supercup) — an die Strecke dürfen.

… die Formation „Die Steirische Streich“ die Bundeshymne darbieten wird. Das Intro bildet der Erzherzog Johann Jodler.

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