Fahrradbotendienst Veloce hat nun Betriebsrat

Der Fahrradbotendienst Veloce hat nun einen Betriebsrat. Dieser sei trotz starkem Widerstand des Unternehmens am 4. Jänner gegründet worden, teilte die Gewerkschaft vida am Montag mit. Nach der Ankündigung im Dezember 2020, dass ein Betriebsrat gegründet werden soll, hatte das Unternehmen zunächst gegen sieben Mitarbeiter Kündigungen ausgesprochen. Diese seien aber inzwischen zurückgenommen worden, heißt es in der Aussendung der vida.

„Es freut mich wirklich sehr, dass die Beschäftigten von Veloce Kuriere dem Druck der Unternehmensführung standgehalten haben und sich nicht von ihrem Plan, einen Betriebsrat zu gründen, abbringen haben lassen“, sagte Helmut Gruber, Vorsitzender der Gewerkschaft vida Wien. Die Gewerkschaft sah die einseitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses als Motivkündigung und stellte Klagen dagegen in Aussicht.

Der neue Betriebsratsvorsitzende Jakob Zelger hofft nun laut Aussendung auf „eine gute Basis und gegenseitiges Vertrauen mit der Geschäftsleitung, um Konflikte in Zukunft konstruktiv zu lösen.“ Er werde sich darum bemühen, den Arbeitsalltag der Fahrradbotinnen und -boten zu verbessern. Nach Mjam und lieferservice.at sei Veloce Kuriere nun der dritte Fahrradbotendienst, wo ein Betriebsrat tätig ist, so Gruber.

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