Faire Bezahlung für Künstler

Bund und Länder unterzeichnen gemeinsames Strategiepapier

V. l.: LH-Stv. Hans Schellhorn (Slzbg.), Stadträtin Veronica Kaup-Hasler (Wien), Landesrätin Beate Palfrader (Tirol), OÖ-Landeshauptmann Thomas Stelzer, Staatssekretärin Andrea Mayer, NÖ-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesrat Christopher Drexler (Stmk.), Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink (Vlbg.) und Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl
V. l.: LH-Stv. Hans Schellhorn (Slzbg.), Stadträtin Veronica Kaup-Hasler (Wien), Landesrätin Beate Palfrader (Tirol), OÖ-Landeshauptmann Thomas Stelzer, Staatssekretärin Andrea Mayer, NÖ-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesrat Christopher Drexler (Stmk.), Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink (Vlbg.) und Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl © NLK Pfeffer

Für eine faire Bezahlung Kunst- und Kulturschaffender in Österreich haben sich alle Bundesländer und das zuständige Bundesministerium ausgesprochen.

Gemeinsam hat man sich auf eine Strategie geeinigt, die am Freitag bei der Landeskulturreferenten-Konferenz in Grafenegg, bei der Oberösterreich durch Landeshauptmann Thomas Stelzer vertreten war, vorgestellt wurde. Die Gebietskörperschaften einigten sich darauf, künftig „einen größeren Beitrag zu fairer Bezahlung in Kunst und Kultur zu leisten.“

Die Ausschüttung von Fair-Pay-Mitteln soll künftig Aspekte wie „Qualität und Professionalität“, Orientierung an Honorarempfehlungen der Interessensgemeinschaften, transparente Darstellung der Gehälter gegenüber den Fördergebern und nachvollziehbare Verfahren bei Stellenbesetzungen berücksichtigen.

Weiters werden die Gebietskörperschaften bei der Auszahlung nicht mehr voneinander abhängig sein. Somit wird verhindert, dass Förderungen etwa nur dann ausgezahlt werden, wenn der Bund — oder vice versa das Land — ebenfalls auszahlt. In Grafenegg einigte man sich auch auf die „Weiterführung konstruktiver Gespräche“. Die „Fair Pay Strategie“haben neben Bund und Länder auch Städte- und Gemeindebund unterzeichnet.

Von einer „bahnbrechenden Neuerung in der österreichischen Kulturpolitik“ sprach der Chef der IG Autorinnen Autoren, Gerhard Ruiss.

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