Fallen bei der Mietwagen-Buchung

Mobilitätstipp von ÖAMTC-Juristin Silvia Winklhamer

Unzählige, teils zeitlich begrenzte Angebote und undurchsichtige Tarife machen den Mietwagenmarkt schwer überschau- und vergleichbar. „Am besten ist es, sich seinen Mietwagen bereits zu Hause zu buchen und nicht erst vor Ort. Dann kann man in Ruhe Preise vergleichen und sich die Mietverträge genau durchlesen“, rät ÖAMTC-Juristin Silvia Winklhamer. Vor der Buchung sollten der genaue Leistungsumfang und die Geschäftsbedingungen gecheckt werden. „So kann schon im Vorhinein eingeschätzt werden, ob Zusatzkosten anfallen – wie beispielsweise für Kindersitze, Navigationsgeräte oder ein Aufschlag für junge Lenker unter 25 Jahren.“ In den Mietbedingungen ist auch angeführt, ob man mit dem Auto beispielsweise eine Fähre nutzen oder auf unbefestigten Straßen fahren darf. Bei Mietwagen ist eine Vollkasko-Versicherung empfehlenswert und sollte extra abgeschlossen werden. Auf der sicheren Seite sei man außerdem, wenn man vorab beim Vermieter fragt, ob er sich um die korrekte Ausstattung des Fahrzeugs kümmert – denn jedes Land hat seine eigenen Mitführpflichten. Fehlen bei einer Verkehrskontrolle wichtige Utensilien, haftet der Lenker dafür. Buchungshilfe schafft der ÖAMTC auf seiner Plattform www.oeamtc-mietwagen.at: Dort werden die Angebote der großen Autovermieter, wie Avis, Hertz oder Sixt, gegenübergestellt.