Faßmann: Bei Distance Learning „sehr gut unterwegs“

Nach Ansicht von Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) ist Österreich im europaweiten Vergleich beim „Distance Learning“ (dt. Fernunterricht) „sehr gut unterwegs“. Mit dem kürzlich präsentierten „8 Punkte Plan für den digitalen Unterricht“ gehöre Österreich zu jenen EU-Ländern, die die Anstrengungen in diesem Bereich „massiv verstärken“, teilte er am Dienstag mit.

Der vergangene Woche vorgestellte Plan beinhaltet unter anderem die Ausstattung der Schüler der fünften Schulstufe mit Tablets oder Laptops sowie die Programmierung des Portals „Digitale Schule“, in das die unterschiedlichen Anwendungen für digitale Klassenbücher, Notenverwaltungen und Mitteilungshefte integriert werden sollen.

Die Bildungsminister der 27 EU-Mitgliedern befassen sich am Dienstagnachmittag mit den Lehren, die aus der Umsetzung des digitalen Lernens und Lehrens während der Coronakrise gezogen werden können.

Faßmann ist der Austausch mit den anderen EU-Ländern wichtig. „So sehen wir, ob die europaweite Infektionslage in den Schulen wieder zunimmt und wie sich die anderen Länder auf einen Regelbetrieb im Herbst bzw. eine potenzielle zweite Welle vorbereiten“, erklärte er. Für Österreich geht der Bildungsminister weiter davon aus, dass die Infektionslage im September es erlauben werde, das neue Schuljahr wieder im Normalbetrieb aufzunehmen.

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