FC Juniors OÖ: Akkus sind für Liefering aufgeladen

Nach der Länderspielpause bekommen es die Juniors OÖ (am Ball Fredy Valencia) mit dem FC Liefering zu tun. © Daniel Scharinger/picturedesk.com

Mit dem Spiel am Freitag (18.30 Uhr) beim FC Liefering startet FC Juniors OÖ in das letzte Drittel der Herbstsaison in der 2. Fußball-Liga. „Das wird ein richtig geiles Match, in dem für uns alles drinnen ist”, freut sich Juniors-Trainer Stefan Hirczy auf das Kräftemessen mit der Talentschmiede von Bundesligist Red Bull Salzburg.

Personalsituation entspannte sich

Die Länderspielpause nach der 1:3-Niederlage gegen St. Pölten haben die Paschinger genutzt, um die „Akkus wieder voll aufzuladen”. Torhüter Lukas Jungwirth (U18), Verteidiger Sebastian Kapsamer, sowie die Offensiv-Kräfte Dominik Weixelbraun (beide U19), Metehan Altunbas (U19 Türkei) und Adam Griger (U19 Slowakei) kehrten nach ihren Einsätzen bei den Nachwuchs-Nationalteams frisch zurück.

Zusätzlich kann Hirczy gegen die Salzburger auf die wiedergenesenen In-pyo Oh und Jordan Philipsky bauen. Für den lange verletzten Erwin Softic kommt die Partie noch zu früh. Der 20-jährige Innenverteidiger konnte aber erfreulicherweise die erste volle Trainings-Woche absolvieren.

Ähnliche Spielidee

Im Duell mit dem Tabellenzweiten kommt es zum Aufeinandertreffen ähnlicher Jahrgänge, Erfahrung und einer ähnlichen Idee, Fußball zuspielen. „Für die Jungs ist das extrem cool. Sie können im direkten Duell zeigen, wer in der Entwicklung schon weiter ist”, erklärte Hirczy.

Die Juniors halten nach zehn Spielen bei acht Punkten. Den Paschingern gelang ein Sieg und fünf Unentschieden stehen auch auf der Habenseite. „Für mich sind die Unentschieden nichts Negatives. Die Spiele gegen Blau-Weiß Linz oder in Unterzahl gegen die Young Violets (beide 2:2) verbuche ich als Erfolg”, meinte der 32-Jährige.

Zu früh für Saisonbilanz

Das vor der Saison definierte Ziel Klassenerhalt „ist realistisch”. Eine erste Saisonbilanz kommt für den Wiener zu früh: „Die Kadersituation mit dem Riesen-Umbruch und den Verletzungen von Leistungsträgern (Kapitän Sebastian Wimmer oder Softic) spielten, neben der Tatsache, dass es für viele Jungs die ersten Einsätze im Erwachsenenbereich waren, natürlich eine Rolle. Die jungen Spieler müssen erst einmal 500 bis 1000 Spielminuten sammeln, damit ich beurteilen kann, wo die Reise für sie hingeht.”

Generell sieht Hirczy die Juniors auf einem guten Weg. „Sie sind willig und wollen eine Duftmarke setzen.” Am liebsten natürlich gleich gegen Liefering.

Von Daniel Gruber

 

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