FC Juniors OÖ: Eine Frage des Charakters

Der FC Juniors OÖ (l. Rocco Vicol) zog, abseits des Rasens, die Reißleine im Abstiegskampf. © GEPA/ADMIRAL

Sieben Begegnungen bestreitet der FC Juniors OÖ noch in der 2. Fußball-Liga, ehe es vermutlich als Spielgemeinschaft LASK Amateure/Juniors OÖ eine Klasse tiefer in der Regionalliga Mitte weitergeht. Mit Tabellenführer Austria Lustenau (Freitag, 18.30 Uhr) und dem Gastspiel in St. Pölten (8.) am Ostermontag warten zwei harte Brocken auf die Paschinger in dieser nicht nur sportlich schwierigen Situation.

Getrübte Stimmung

„Natürlich ist die Stimmung seit Montag getrübt, aber wir müssen die Spannung und Motivation trotzdem hochhalten”, beschrieb Trainer Manuel Takacs die ersten Tage nach der für Spieler und Betreuer überraschenden Klub-Ankündigung, sich freiwillig aus der zweiten Liga zurückzuziehen.

Für die Spieler beim Tabellenschlusslicht gilt es nun, sich ins Rampenlicht zu spielen. „Es schauen genug Scouts über Laola zu bzw. sind in den Stadien. Jetzt zeigt sich der Charakter und davon kann man viel für die Zukunft ableiten”, erklärte Takacs, der selbst zeitnah über seine Zukunft beim Noch-Kooperationsklub des LASK entscheiden will. „Aber egal wie es für mich weitergeht. Ich habe noch zumindest bis Juni Vertrag und werde 100 Prozent für den Klub geben”, stellte der 36-Jährige klar.

Jugend wird forciert

Personell muss Takacs gegen Lustenau auf Alexander Michlmayr (LASK), Jordan Philipsky (krank) und Marco Sulzner (gesperrt) verzichten. „Wir werden den Jahrgang 2003 forcieren, damit wir die Jungs bestmöglich auf dem Weg in den ÖFB-U19-EM-Kader für die Endrunde in der Slowakei im Juni unterstützen”, sagte Takacs, der aber trotzdem weiterhin fair und nach bestem Wissen und Gewissen aufstellen wird.

Von Daniel Gruber

 

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